Villa Feodora

Die Villa Feodora zählt zu den architektonischen Schmuckstücken Bad Liebensteins und steht unter Denkmalschutz. Erbaut wurde sie im Jahr 1860 für Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen als Sommerresidenz und Gästehaus. Mit ihrem Stil, der an ein Schweizer Bauernhaus erinnert, hebt sie sich bis heute deutlich von anderen Villen der Region ab. Besonders sehenswert sind die reich verzierten Fassaden mit ihren original erhaltenen Lüftlmalereien und kunstvollen Holzschnitzereien. Die Fassadenmalereien wurden nach Entwürfen des berühmten Malers Ludwig Richter geschaffen und verleihen der Villa ihren unverwechselbaren Charakter. Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Villa über viele Jahrzehnte als Gaststätte genutzt und zählt heute zu den bedeutenden Kulturdenkmalen der Stadt. Auch Filmfans dürfte die Villa bekannt vorkommen: Sie diente als Dreh- und Handlungsort des Fernsehfilms Tod am Rennsteig – Haus der Toten (2025).

Dieser Text ist gekürzt.

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