Das Schloss Glücksbrunn in Schweina gehört zu den herausragenden Beispielen spätbarocker Baukunst in Thüringen. Es wurde zwischen 1701 und 1703 von Johann Friedrich Trier erbaut und 1737 durch dessen Söhne zu seiner heutigen Gestalt erweitert. Seine Geschichte ist eng mit dem Bergbau verbunden: Johann Friedrich Trier und seine Nachkommen belebten im 18. Jahrhundert den Bergbau in der Region neu und förderten Kupfer und Kobalt. Im 19. Jahrhundert gründete der Unternehmer Christian Weiß in Glücksbrunn die erste Kammgarnspinnerei Deutschlands und prägte damit die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes nachhaltig. Das historische Ensemble liegt unmittelbar am Altensteiner Landschaftspark und vermittelt bis heute ein eindrucksvolles Bild der regionalen Bau-, Bergbau- und Industriegeschichte. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und wird mit viel Engagement restauriert.